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Disclaimer: Der Songtext gehört nicht mir, hab ihn mir nur von Zeraphine ausgeliehen (ich empfehle Blind Camera *hust*). Ich verdiene hiermit kein Geld (schade eigentlich *pfeif*)

Ich habe bewusst keine Namen gewählt, jeder kann entscheiden, ob es nun eine FF ist oder nur eine "normale" (was bitte ist NORMAL?!) Story ist




Die Welt kann warten

Die Welt kann warten
Ein weißer Raum
Die Gedanken unerkannt
Ein Hauch von Dir verdrängt die Nacht in mir


Gehetzt wache ich auf. Wieder ein Alptraum, wie so oft seit ein paar Wochen. Unruhig sehe ich im Raum umher, kann dich nicht entdecken. Wie denn auch? Du bist sicher bei dir zu Hause und schläfst friedlich in deinem Bett. Ich stehe langsam auf und gehe zu dem Stuhl, wo ich immer meine Sachen draufschmeiße, auch ein Pullover von dir liegt darauf. Hast ihn mal nach einer Party bei mir vergessen. Schnell ziehe ich ihn über den Kopf und atme deinen Duft genüsslich ein. Er lässt mich sofort meinen Traum vergessen.

Vergänglichkeit rinnt durch meine Hand
Abgesehen vom Vergessen ist nichts, was bleibt

Was bleibt?
Ist der Morgen noch unendlich weit?


Ich krieche wieder zurück unter meine Bettdecke, versuche wieder einzuschlafen, doch irgendwie scheint der Traum noch nicht vollkommen vergessen. Kurz schaue ich auf die Uhr, 3 Uhr nachts…das heißt noch mindestens 3 Stunden bis die Sonne aufgeht, 3 Stunden in denen ich Angst haben muss einzuschlafen und wieder zu Träumen.

Die Welt kann noch warten
Im Zwang ihrer selbst
Besteht die Zeit nur aus Narben an mir
Wozu gibt es Ewigkeit?


Wenn ich dir gestehen würde, dass ich die liebe, würden meine Träume vielleicht aufhören, doch im Moment trau ich mich das nicht. Ich kann warten, wenn es sein muss bis in alle Ewigkeit.

Dein eigenes Bild
Im Spiegel unbewegt
Die Stimme lautlos in meinem Kopf


Immer wenn ich die Augen schließe, sehe ich dein Bild vor mir. Du siehst mich genauso traurig an, wie das Gesicht, das mir immer aus dem Spiegel entgegenblickt. Immer öfter wiederholen sich deine Worte in meinem Kopf: „Was ist bloß los mit dir? Mit mir kannst du doch reden…“, wenn ich es nur könnte, sicherlich würdest du mich nicht verstehen oder sogar verachten…

Ein Meer versiegt
Und man ertrinkt darin
Abgesehen von der Zeit ist nichts, was bleibt


Wieder eine Nacht, in der ich unter Tränen aufwache. Keiner ist da, der mich trösten könnte. Du nicht, weil du nichts weißt, meine Familie nicht, weil sie mich nicht versteht. Ich kann meine Tränen nicht mehr zurückhalten, ertrinke praktisch in ihnen, doch nach einer Weile kann ich mich wieder beruhigen. Kurz bevor ich wieder einschlafe, fällt mir auf, dass ich mich kaum noch an meinen Traum erinnern kann und bemerke, dass wirklich nur die Zeit nicht vergeht.

The End